Bedroom Recording

Nicht allzu wörtlich nehmen... Aber das Bild im Hinterkopf behalten. Kennzeichnend ist letztlich geringer Platz in häuslichem Umfeld. Mein Rückzugsgebiet, daher muss es sich gut anfühlen und einfach funktionieren.

 

Da Zeit auch nicht allzu häufig über ist, ein größerer Recording-Raum nicht ohne weiteres umsetzbar ist, muss es auf kleinstem Raum passieren, am besten auch beweglich und flexibel. Zumindestens ein paar Teile. 

 

Die Qualität der Einzelteile muss stimmen, wenn es auch nicht High-End sein muss... Kosten und Nutzen spielen eine Rolle, wenn auch nicht mehr eine so große - das Auge isst mit und nicht jeder Kompromiss muss noch eingegangen werden. Es soll halt passen. Effiziente Handschmeichler, die auch noch gut klingen. 

 

Technik an sich ist kein Fetisch, auch nicht Instrumente. Es muss halt zu einem akzeptablen Ergebnis führen...

U N D... wenig Aufwand erzeugen.

 

So verbindet sich Spaß an der Musik, am Schöpferischen, an der Technik, und dabei fühlt es sich auch noch gut an. Und die sehr reale Tatsache, dass es kaum noch fliegende Kabel gibt - und es nicht dazu geführt hat, dass es eine reine computerbasierte Lösung sein muss. Musik am Computer alleine fehlt die Seele. Knöppe sind wichtig. Irgendwie wieder ein bißchen wie zu Zeiten meines alten Porta 2.

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Marco (Freitag, 10 Dezember 2010 22:08)

    R24, jetzt auch als Hallgerät besser als jeder Convolitionmist!

    Gefällt mir langsam was ich hier alles lesen kann. Für ein Bedroom wäre es mir zu schade, das schöne Geld dafür zu verschwenden, am Ende landet man doch in seiner Musik Hauptzentrale incl. DAW etc.

    Mein PC wird immer in Schlafmodus geschickt, somit ist er allzeit bereit, ein i7 mit 4 Monitoren und Massig Mischpult Outboard etc.
    ....denn, merke: ist der PC da, kanns sofort losgehen!

    Bei mir wacht das Gerät in 5 sekunden auf! Bedroom ade.
    "if you want to waste you money, go in your bedroom and find it funny"

    Musikmachen ist wie sex, immer nur im Schlafzimmer wäre langweilig, und so habe ich nun auch den R24, um mal damit auf die Waschmaschine zu gehen, oder innen Wald....da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

    Hauptsächlich möchte ich jedoch die verschiedenen Räume meines Hauses dazu nutzen um darin aufzunehmen - also ein echter Hall im Gang, da Kuckt der Lexicon aber blöd aus seinen 19 Zoll Ohren. Es geht eben nichts über die Natur selbst. Und so schleife ich den R24 durchs Haus, zum richtigen Raum.

    Gruß vom MARCO

  • #2

    Floyd Groener (Samstag, 25 Dezember 2010 21:39)

    Hi Marco, in der Tat leiste ich mir mittlerweile den Luxus, Preis und Einsatz etwas relativ zu behandeln... Natürlich ist der Weg, den Rechner zu nutzen und aus dem Schlaf zu wecken, einer der möglichen. Ich finde die Idee, dies zu tun (Rechner direkt), oder eben das R24 mitzunehmen und irgendwo zu klimpern oder eben den Synthi, bzw. dessen Sequenzer zu nehmen, reizvoll, da es mich unabhängig macht.

    In der Tat ist Deine Idee, Räume zu nutzen und flexibel aufzunehmen, reizvoll. Bis jetzt habe ich soweit noch nicht gedacht - und auch wenig Aufnahmen mit Mikro gemacht. Lasse ich mir mal durch den Kopf gehen...

    Gruß

  • #3

    Martin (Sonntag, 16 Oktober 2016 10:18)

    Bin bei der Suche nach einem einfachen Effektpedal für Gesang auf deine Seite gestoßen. Ich finde deine liebevoll gestaltete Seite total spannend, weil ich die gleiche Entwicklung hinter mir habe. Ich komme vom Analogen, habe einige Jahre reines Digitalrecording am Laptop betrieben und komme im Augenblick wieder zurück zur "Hardware". Ich finde auch, dass der reinen Musik am Rechner, wie du es so schon schreibst, "die Seele" fehlt.

...ein paar Songs

Floyd Groener

Vor einigen Jahren nach langer Pause - genauer: seit analogen 4-Spur-Zeiten - zwischen Bits und Bytes wieder aufgewacht.

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Bedroom Recording

Wenig Platz fürs Hobby, aber es ist irgendwie auch Zielsetzung.

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