Das Portastudio 2.0 aka ZOOM R16

ZOOM R 16
ZOOM R 16

Was war das Porta 2 damals cool. 4 Spuren auf Kassette, ein bißchen "Equalizer", Punch in/out... Effekte per send. Nun gab und gibt es immer Mehrspurrekorder - aber so sind sie doch immer das eine oder andere und legen den Workflow auf ihre Weise fest. Trotz gesunder Skepsis gegenüber "Eierlegendenwollmilchsäuen" fehlte mir immer ein nicht näher zu definierender "Kompaktheitsfaktor".

 

 

Soundkarte ++

 

Nachdem ich soundkartentechnisch quer durch den Anbieterwald gehetzt bin, immer auf der Suche nach "klein", "kompakt" und "einfach" (u.a. Line6 Gearbox, Line6 KB 37, Lexicon Omega Studio, u.a.), aber auch nicht immer den Rechner anschmeissen wollte, um aufzunehmen - und mich IMMER über ein weiteres Netzteil geärgert habe - bin ich kurzzeitig beim BOSS BR 600 gelandet. Es funktionierte gut. Aber ehrlich: war mir zu umständlich. Knöppe ok, aber zu viele Kombinationen dieser. Und die Pads für die Drumsektion erinnerten mich immer an mein Handy.

 

Wenn ich auch mehr oder weniger "sequenziell" aufnehme, möchte ich trotzdem mehr als zwei Kanäle zur Verfügung haben, um nicht permanent Kabel zu stecken - wenn, dann wäre das KB 37 sicher weiterhin meine Wahl geblieben. Aber das rumgefummel war nervig...

 

Interface, Mehrspur und Controller

 

Bin dann über das ZOOM gestolpert - weil es auch noch alles in sich vereint: Audiointerface, portable Aufnahme (Akkus oder normale AA Batterien!) auf 8 Spuren gleichzeitig - mit eingebauten Stereomikrofonen und Controller. Und die Effektsektion (auch ein wenig Mastering ist mit Kompressor und Normalizer möglich) ist - für mich - ausreichend und anwendbar. Geht per Spur (insert und 2 sends, Ampsimulationen und Effekte) und zusätzlich noch mal auf dem Master. Die 8 Spuren lassen sich nochmals swappen, so dass 16 Spuren zur Verfügung stehen. Wer's braucht...

 

Über USB wird es mit Strom versorgt, dient als Controller (Mackie Control) und Audiointerface. Oder kann als Cardreader wav-Dateien überspielen. So lassen sich Aufnahmen leicht in oder aus der DAW verschieben. Also zBs. ein Gerüst in der DAW basteln (bequem mit dem Zoom als Controller), rüberschieben und ZOOM und Gitarre unter den Arm und entspannt im Garten aufnehmen. Oder andersherum - flexibels! Das Ganze geht auch per USB-Stick, ein Anschluss dafür ist auch vorhanden.

 

Übrigens wird auf SDHC-Karten aufgezeichnet - maximale Größe bis 32GB.

 

Kurz: flexibel, extrem transportabel, kein Schnickschnack. Es gibt natürlich immer was zu mäkeln (zuviel Plastik, zu kurze Faderwege, Equalizer nur über Menü erreichbar, nur 2GB große Aufnahmen, leichte Latenz zwischen den Spuren wenn hintereinander aufgezeichnet, nur zweimal Phantomspeisung...), aber, heh, bei dem Preis kann man kein Studio erwarten!

 

Mein persönlicher Wunsch wäre eine bessere Aussteuerung, nur mit 4-Segment-Anzeige quält. Und eine freie Spurwahl für die Eingänge. Aber: es geht auch so.

Ausfürlicher Review von Sound on Sound

 

Der Nachfolger ist da: ZOOM R24, ein paar Spuren mehr und Sampling...

Letzte News zum Thema

Das Video unten zeigt zwar das R16, das ist aber nicht der Grund, warum ich es eingebunden habe... Einfach mal reinhören und schauen. Ich habe immer drauf gewartet, dass der Kollege irgendwann umfällt und mit der Stirn auf das R16 schlägt... 

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Yamaha THR5A

 

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Presonus CS18ai

Presonus Studio One

 

Korg Kronos

Ibanez RG425

Fender TC JA-90 

Ibanez SR405 Bass

ESH Various Fretless

Gretsch Tim Amstrong Sign.

Line6 Variax 

 

 

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