Audio PC deluxe...?

Ich gönne mir den Luxus, einen Rechner nur für die Musik bereitzuhalten. Ok, es ist ein Dual-Boot-System, so dass eine Partition auch "normal" nutzbar ist, aber er ist nicht mein Hauptrechner.

Da ich alles transportabel und flexibel halten möchte, ist dieser Rechner natürlich ein Laptop. Obwohl 5 Kilogramm Gewicht dem ein wenig entgegenstehen... Es ist ein Dell XPS 1730, gilt als "Gaming-PC" und bietet daher von Natur aus eine optimierte Plattform. Sollte reichen - aber ein wenig "nerdy", wie ich bin, habe ich noch weitergeschraubt.

Leichtes n-Lite XP optimiert für Audio

Audio am PC profitiert zum einen von der Performance, die ein Rechner bietet, aber natürlich auch vom sauberen Zusammenspiel der Komponenten - eigentlich DAS wichtige Kriterium. Dies ist in der Tat gegeben.

Es gibt durchaus einige Schrauberbuden, die audio-optimierte Rechner anbieten, gerade für den professionellen Bereich, aber preislich - aus Sicht des Kosten-Nutzen-Aspektes - auch nicht mehr bieten.

 

Als Betriebssystem war lange ein optimiertes XP auf dem Rechner - eine n-lite-Version, die von einem User auf dem Reaper-Forum angeboten und diskutiert wird. Dieses bietet das absolut Nötige und hält den Rechner "leicht", da nicht die typischen Windowsupdates und Patches den Rechner vollschlammen. Ins Netzt geht es halt mit der anderen Partition, oder zur Not auch mal damit - fürs Freischalten von Software.

[Mittlerweile: Win7, 64 Bit]

Nun bin ich bei Win7, 64 Bit - und es geht hervorragend!

Festplattentuning überflüssig: SSD

Obwohl die Festplatte schnell genug ist (7.200 rpm), ich aber Programme, Aufnahmen und Samples auf getrennten Platten halten möchte, wird für Samples und Aufnahmen eine Solid-State-Disk von Intel mit 32GB genutzt, die ich als 2te Platte eingebaut habe. Ob es wirklich etwas bringt, wird gerne in den Foren diskutiert, es spricht aber - gerade für die NI Maschine - einiges dafür, dies getrennt zu halten. Ich habe jedenfalls noch nie Aussetzer oder irgendwelche solcher Probleme gehabt. SSD hat den Vorteil, das es keine Fragmentierung gibt.

Ausserdem kann die Platte später jederzeit in einem anderen Rechner weitergenutzt werden.

Stimmung stimmt: sieht cool aus

Das Ding ist, wie gesagt, ein "Gaming-PC". Was dem Gamer recht, ist mir billig: das Ding ist cool beleuchtet. Gerade, wenn man mal abends in lauschiger Atmosphäre Musik macht: nicht nur ist die Alu-Tastatur beleuchtet (wirklich hilfreich!), sondern auch der Deckel (habe ich deaktiviert, sehe ich ja nicht) und Mauspad und die Lautsprecheröffnungen vorne. Es gibt diverse Farben zur Auswahl.

 

 

Wie gesagt, die "Wohlfühlatmosphäre" ist auch wichtig. Das Korg M50 glüht in dezentem rot, das Display glimmt bläulich. Auf der Maschine spielen blau und orange die Hauptrolle, das ZOOM R16 Display leuchtet in orange.

Mittlerweile habe ich es auch geschafft, ein Reaper-Theme zu finden, welches Übersichtlichkeit garantiert und gut mit dem NI Maschine-Software Plug-In zusammenpasst, auch hier spielen orange und blau eine Rolle.

Da ist es naheliegend, auch den Dell in blau glühen zu lassen. Auf einer Bühne würde das ein absoluter Hingucker sein, zu Hause macht es einfach Laune.

 

Ach ja: der Rechner ist äusserst leise und passt auch daher in ein Audio-Setup.

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Kemper Profiler

Tech 21 VT Bass Rack

Yamaha THR10 

Yamaha THR5A

 

Presonus RM 16ai

Presonus CS18ai

Presonus Studio One

 

Korg Kronos

Ibanez RG425

Fender TC JA-90 

Ibanez SR405 Bass

ESH Various Fretless

Gretsch Tim Amstrong Sign.

Line6 Variax 

 

 

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