Die Maschine fürs Musikmachen.

Eines vorweg:  Maschine ist ein Stück proprietäre Hardware. Und es ist eine Software. Eine Hybrid-Groovebox, die meine Art, Musik zu machen, komplett umgekrempelt hat. Dabei funktioniert die Software auch alleine, so auch der Controller. Aber erst zusammen funktioniert es richtig, und vereint beider Vorteile. Und das Beste: alles lässt sich ohne Maus und Monitor direkt mit dem Controller bedienen. Es gibt quasi einen "Direktzugriff" auf alle Parameter - dafür gibt es 2 Displays, die den Blick auf den Monitor (fast) unnötig machen.

Der Controller ist hochwertig hergestellt und fühlt sich perfekt an. Metallisches Gehäuse, Knöppe gummierte Handschmeichler...

 

Neu: Update 1.6

 

Absolut ein Instrument

Ein paar Specs:
  • 16 drucksensitive Pads, beleuchtet als Rückmeldung
  • Repeattaste, Flexible Patternlängen
  • Step-Eingabe
  • Polyphonie bei Aufnahme
  • Software lässt sich komplett über den Controller steuern
  • Automation kann aufgezeichnet werden
  • Real-time Aufnahme und Resampling
  • Effekte auch per "send"
  • Wie in Kore werden Sounds getaggt und lassen sich so leicht wiederfinden
Reviews:
createdigitalmusic.com
Moogulator auf Amazona.de

Damit lässt sich wirklich "live" jammen... Ach ja, die Software läuft stand-alone oder als Plugin. Latenz kommt stand-alone nicht vor, plugged-in habe ich Schwierigkeiten. Daher baue ich meist alleine vor und lade das fertige Projekt in das Plugin, mache den Rest dann in der DAW. Oder sample direkt Bass, Gitarre und Keyboard in die Maschine und bastel dort weiter. Einfach cool. 

 

Sampleloops können in der Maschine analysiert werden und in "Slices" aufgeteilt werden. Diese wiederum können automatisch auf die Pads verteilt werden und einzeln angespielt werden. Das macht echt Laune. 


Groovebox + +

Maschine ist in der Tat in erster Linie für Grooves gemacht, kann aber problemlos für Melodien eingesetzt werden. Es gibt über 6GB Samplematerial, eigene Klänge können problemlos mit in die Bibliothek eingebunden werden - sie können getaggt werden und sind damit schnell wieder auffindbar. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt, vor allem, da sich auch einfachst eigene Klänge aufnehmen lassen, oder die eigenen Patterns resamplen und direkt bearbeiten lassen. Die zwei Displays unterstützen dabei perfekt und zeigen zBs. die Wellenformen an (zoombar). 


Neuer Workflow

Sagte ich schon, dass sich meine Art, Musik zu machen, komplett verändert hat? Das Teil verleitet zu stundenlangem rumbasteln und rumprobieren und behindert nicht durch umständliches Handling, Mausgeschubse oder dem rumgeklicke in irgendwelchen Untermenüs. 

 

Ich nutze es mehr und mehr als Sequenzer, die Effekte und Bearbeitungsmöglichkeiten sind wirklich gut - nur das abschließende "Mastering" mache ich in der DAW mit den entsprechenden VSTs. 

 

Wie funktioniert es?

 

Songs können mit Hilfe der speicherbaren Patterns und Scenes aufgebaut werden: Patterns sind quasi die Instrumentenspuren. Ein Pattern beinhaltet also die "Noten", oder eben Drumschläge und deren rythmische Abfolge. Die Instrumente (oder die einzelnen Noten), bzw. die verschiedenen Drums liegen auf den Pads und können live, wie auch per Stepeingabe, eingespielt werden. Ein Pattern kann sich auch über viele Takte ziehen. 

 

Scenes wiederrum sind Zusammenstellungen von Patterns und ergeben Teile eines Songs, zBs. die Strophe, Refrain, Bridge etc. 

 

Patterns, bzw. Instrumente auf den 16 Pads können nochmals in Gruppen (8) zusammengefasst werden.

 

Viele Scenes ergeben dann einen Song. Mit der Zusammenstellung der Patterns und Patterngruppen und Scenes, die auch jeweils als Loop ablaufen können und den vielfältigen Möglichkeiten, an Klangparametern direkt zu drehen, kann richtig losgelegt werden und live rumprobiert werden.

 

Ach ja: jeweils 2 Effekte können einem Sound zugeordnet werden, einer Gruppe und dem Master. 

 

Parameteränderungen können auch aufgezeichnet werden und bringen damit noch mehr Dynamik und Abwechslung - das Ganze geht auch via VST direkt in die DAW, cool.

 

Die Pads sind anschlagdynamisch, Sounds können auch via Pads als "Tastaturersatz" eingespielt werden und das auch alles "on the fly", wenn gewünscht.


Herstellerseite: Native Instruments

Update 1.6: hier mehr


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Wer's mal sehen will...

Native Instruments bietet eine Menge an guten Tutorials an, die bei den ersten Schritten helfen. Hier eine Einführung.

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Presonus Studio One

 

Korg Kronos

Ibanez RG425

Fender TC JA-90 

Ibanez SR405 Bass

ESH Various Fretless

Gretsch Tim Amstrong Sign.

Line6 Variax 

 

 

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