DAWs... Glaubensfrage? Natürlich.

Was gibt es Diskussionen über das Für und Wieder. Glühende Verfechter des Einen, emotionsgeladene Gegner des Anderen... Bei manchen Preisen für eine DAW-Grundausrüstung bleibt einem auch nichts anderes übrig, als ein leidenschaftlicher Verfechter des eigenen Invests zu werden. Unbelastet von einer eigenen Historie drängen immer mehr funktionierende Alternativen auf den Markt, mit guten Argumenten gegen einen hohen Invest. Auch, weil sich der Hardwaremarkt auf sie zubewegt.

Gott sei Dank gibt es mehrere Strömungen: das Erreichen einer möglichst flachen Lernkurve, also das "wie lässt es sich schnell einfach und effektiv arbeiten" und (preiswerte) Hardware, die immer mehr der Aufgaben übernimmt oder unterstützt. Knöppe eben.  Aber leider auch immer noch eine Tendenz auf Seiten der Hersteller, das eigene Programm immer weiter auszubauen und so das Erreichte hinfällig zu machen.

 

Nivellierung

 

Zusätzlich lassen heutige Rechnerkapazitäten - und modern programmierte Software - Dinge zu, die früher nur mit absoluten High-End-Geräten möglich waren. Und wer schon in diese Maschinen investiert hatte, der hatte auch das nötige Kleingeld für entsprechende Software übrig. Musste.

Hardware kann heute auch immer mehr, da auch hier die Preise für Komponenten fallen - also wird immer mehr reingepackt und nivelliert die Unterschiede zunehmend. Ausserdem sanken die Preise.

 

Musiker = Nutzer

 

Und nun kommen auch noch Nutzer, die sich austauschen, meist gut vernetzt sind - zumindestens aber den Informationspool Internet gut nutzen - und entsprechende Ideen und Ansprüche formulieren. "Nah am Kunden" ist, wer hier zuhört oder sogar aktiv mitmacht. Wie oft lässt sich lesen, dass (namhafte) Hersteller zwar ein Forum bereitstellen, aber nicht oder unzureichend antworten. Geschweige denn die Wünsche ihrer Nutzer annehmen. Das spricht sich schnell rum.

 

Zusätzlich ist die Schnittmenge derer, die sich mit Computern auskennen, im Internet zu Hause sind und keine Probleme mit Open Source Projekten, bzw. mit kleinen Softwareklitschen haben - und sich gerne und rege austauschen - entsprechend groß. Und die wiederum Musik am Computer machen wollen, ohne groß zu investieren. Was früher die erste Klampfe, scheint heute das erste Sequenzerprogram auf dem eigenen Rechner. Oder iPhone/Handy/Spieledaddelkiste...

 

Profi

 

Natürlich gibt es gute Gründe für hochpreisige Systeme - Software und Hardware - die perfekt aufeinander abgestimmt sind, hochwertige Komponenten bieten, entsprechenden Support bieten und eine vielfach geübte Implementierung beherrschen etc. Aber für das Heimstudio vollkommen oversized sind. Es sei denn, man ist Perfektionist und steht auf sowas... Eines ist dann sicher: wenn die dann top klingende Musik Mist ist, liegt es wenigstens nicht daran.

 

Aber genau da schließt sich der Kreis: die Seele der Musik liegt nicht in der Technik, die sie bearbeitet. 

Reaper: DAW meiner Wahl

Reaper
Reaper

Im Laufe der Jahre ging einige Software über meinen Rechner, und natürlich hat sich vieles seitdem auch wieder geändert. Trotzallem stellte sich in der Regel schnell raus, ob Aufwand (Lernkurve) und Nutzen in einem vertretbaren Verhältnis standen. Gerade im "bedroom". Und ob es den kreativen Aspekt unterstützte.

 

Auf Wikipedia werden unter dem Stichwort "Musiksoftware" über 25 verschieden Programme gelistet und ich bin mir ziemlich sicher, dass es deutlich mehr gibt.

 

Ich war eine ganze Zeit sehr angetan von "Tracktion 2", deren Idee eines "one-window-desk" wirklich funktionierte und das Arbeiten nicht behinderte. Mackie hat dann "Tracktion 3" gelauncht und - irgendwie war es nicht mehr meins. Und deutlich teurer.

 

Mittlerweile nutze ich "Reaper" von Cockos - und bin sehr zufrieden. Mehr dazu hier.

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Bedroom Recording

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Kemper Profiler

Tech 21 VT Bass Rack

Yamaha THR10 

Yamaha THR5A

 

Presonus RM 16ai

Presonus CS18ai

Presonus Studio One

 

Korg Kronos

Ibanez RG425

Fender TC JA-90 

Ibanez SR405 Bass

ESH Various Fretless

Gretsch Tim Amstrong Sign.

Line6 Variax 

 

 

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