Mastering: Workshop auf Delamar.de

Kampf mit der Lautheit. Und ihren Tücken. Ein Thema, welches mich auch umtreibt... Dargestellt auf einem sehr abstrakten Level. Aber lesen bildet gemeinhin.

Die Frage bleibt aber: was will man denn wirklich? Wenn die Grundidee eines Songs crap ist, dann bleibt dies auch so, wenn er technisch sauber klingt. Ist man aber überzeugt, dann möchte man ja gerne auch das letzte Quentchen rausquetschen und perfekts klingen lassen. Und dann fängt der Blödsinn an...

Delamar.de bietet dazu zwar einen Workshop zum Thema Audio Mastering. Jetzt ist Mastering nicht Endmix, schon klar, aber: wer mastered schon zu Hause??? Wären nicht ein paar Tipps besser, die sich mit dem "davor" befassen? Aber "Mastering" zu verstehen sollte beim Mixen helfen, so mein Gedanke.

 

Ich zitiere mal die Zielsetzung: "Was unterscheidet ein professionelles Mastering von einem selbst gemasterten Titel? Was machen professionelle Mastering-Ingenieure anders? Wo sind die Grenzen von Mastering in the box? In welcher Reihenfolge sind die Bearbeitungsschritte am sinnvollsten anzuwenden? Gibt es Hörstrategien, die einem Masteringengineer die Beurteilungsfähigkeit erleichtern? Wieviel Lautheit ist vertretbar? Was kann man mit M/S-En- & Decoding erreichen?

Hier auf www.delamar.de.

 

Es gibt viel sehr detaillierten Technikkram - kurz: es hilft mir nicht wirklich bei meinen Problemen im Heimstudio. Ich bin Musiker und möchte nicht Tontechnik studieren. Eines ist aber ganz interessant: der Teil mit der Reihenfolge der im letzten Teil eingesetzten Effekte und Bearbeitungen. 

 

Wie gesagt, ziemlich abstrakt und "pro" und ein wenig "blinding with bullshit" - für den Bedroom Recorder nicht wirklich zielführend. Für mich nicht, da der gefühlte Aufwand zu groß: eigentlich will man doch Musik machen und sich nicht in die Tiefen der möglichen Techniken stürzen und Audio-Engineer werden. 

 

 

Nachtrag, 25. Juni

 

 

Etwas versteckt bei Delamar.de, gibt es doch noch ein paar brauchbare Infos zum Thema Mixing und Mastering, die zumindestens für den "Heimgebraucht" ganz informativ sind. Delamar. de sollte mal über "Tagging" nachdenken.

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Kommentare: 2
  • #1

    Carlos (delamar) (Montag, 01 November 2010 16:39)

    Hallo Floyd,
    bin gerade hier über deine Seite gestolpert und habe mit Interesse deinen Artikel gelesen.
    Ich bin immer der Meinung gewesen, dass genau dieses "blinding with bullshit" ein Problem der ganzen Branche ist. Alle tun so, als hätten sie den heiligen Gral gefunden und hätten noch zwanzig weitere Geheimnisse. Insofern sehr interessant zu lesen, dass das wohl auch auf den Masteringartikel zutrifft (im Übrigen die neue Version des Tischmeyer Buches, das nächstes Jahr wohl rauskommt).
    Ich wäre sehr interessiert daran zu hören, was genau deine Probleme im Homerecording sind.
    Wenn Du Lust hast: carlos@d...
    Herzliche Grüße
    Carlos

  • #2

    Floyd Groener (Dienstag, 02 November 2010 18:37)

    Wie gesagt, ich bin wohl mit einer falschen Erwartung an das Thema bei Euch aufgeschlagen. Und fand die Fragen aus der Einleitung nicht wirklich beantwortet.

    Natürlich ist das Thema komplex, und natürlich möchte ja auch jeder seinen Schnitt machen. Mein Problem mag ja gar keines sein, da Mastering - als letzter Schritt - die "Veredlung" darstellt und für den Heimgebrauch vielleicht ja auch oversized sein mag. Und, wie Ihr an anderer Stelle bemerkt, ja beim Homerecording mit dem Mix Hand in Hand geht und als einzelne Phase kaum vorkommt. Denn letztlich ist ein guter Endmix ja schon mehr als die halbe Miete. Dies ist mir in der letzten Zeit jedenfalls aufgegangen.

    Hilfreich sind dann tatsächlich eher die Themen, die das "davor" behandeln: der Mix. Nicht, welches Instrument wo im Mix steht, welche Plugins die Besten sind etc. Das hängt ja tatsächlich vom Song ab, den eigenen Vorlieben, Vorstellungen - und Geldbeutel. Ihr in Eurer Webseite bietet ja ein breites Spektrum, warum aber nicht mal den Schritt der - meinetwegen subjektiven - Bewertung, ob dieses oder das wirklich nötig ist? Warum nicht mal mehr Vorschläge für den Hausgbrauch- heißt, das "so kann man das auch erreichen" - einfach, preiswert und vielseitig verwendbar?

    Mein persönliches Problem ist dieser "Fall aus großer Höhe": mittlerweile kann Homerecorder auf irrem Niveau aufnehmen, absolute Spitzenklänge verwenden und alle Arten von Effekten einsetzen... Und dann? Dann sitzt man da mit seinem Mix und will diesen Level halten. Dann sitzt dieser kleine Teufel auf der Schulter, der sagt: "Bässe - Kompressor und Gate, Mitten, Höhe - MS, sidechaning, kleine Boxen, große Boxen....".

    Vielleicht denke ich viel zuviel darüber nach? Wahrscheinlich.

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