Der Bass: Ibanez SR505, schönes Grummeln...

Es hat mich dann doch wieder gejuckt... nachdem ich ja häufig fertige Samples für den Bass nehme und mit der NI Maschine einspiele, für den Fretlesssound meinen "Hilfsbass"  von Harley Benton verwende, rief etwas in mir nach "mehr"... Da mir die Soundgear-Reihe von Ibanez nicht wirklich fremd ist (war vor einigen Dekaden mein erster Bass...), habe ich nun den 5-Saiter in den Fingern... Nach wie vor bespielbar
wie nix und im bezahlbaren Rahmen.

Nicht nur, dass das Teil echt gut aussieht: Mahagony, Wenge und Bubinga - Klangkörper und Hals sehen erste Sahne aus und geben ein schönes Sustain ab... Kurz und gut: sieht cool aus, hört sich unelektrifiziert ausgewogen an (was ich gerne mal anteste: einfach an einen größeren Holztisch halten - die Resonanzen lassen sich so besser hören).

Eventuell liegt es auch an meinem Alter, dass ich das Stück Edelholz mag - wer mehr sehen möchte - es gibt genug Bilder im Netz. Übrigens: das Ganze fühlt sich auch gut an.

 

Aber eine Entwicklung ist in letzter Zeit an mir vorbeigegangen... Ich kann mich noch erinnern - um den richtigen knarzigen Sound auf den Bass zu bekommen, hatten damals die ungeschliffenen Saiten die Finger echt strapaziert - nu sind schon von Werk aus mit GoreTex ummantelte Saiten drauf, die sich zumindestens "weicher" anfühlen. Wenn auch irgendwie glitschig... siehe unten.

Klangholz

Man kann sich ja streiten, ob aktive Elektrik und EQ am Gerät Sinn hat oder nicht - oder gar einen Frevel darstellt. Ich begrüße das - auch in meiner "Nicht-live-spiel-Situation" - das Nachfahren des Sounds in der DAW, nach der gemachten Aufnahme, mache ich, wenn nur in Nuancen. Aber eine grundsätzliche Änderung des "Charakters" des Bass durch einen EQ mit Bass, Mid und Treble macht schon enorm flexibel - ich habe ja auch keinerlei Probleme, meine Line6 Variax entsprechend einzusetzen... Also auch hier ein Allrounder, flexibelst einsetzbar.

 

In Verbindung mit den Bartolini Pickups und dem darauf abgestimmten EQ ist der Klang in jedem Bereich kontrollierbar, akzentuierbar - von samtig bis knallig in jeder Lage. Nur die Höhen dürfen nicht zu hoch gedreht werden, dann rauscht es. Was live noch geht (wohl auch ab und zu nötig ist), im Aufnahmebereich macht es sich bemerkbar. Doch da bieten sich andere Möglichkeiten, die Präsenz zu betonen.

Handschmeichler

Jetzt bin ich kein "großgebauter" Basser und finde die seit Jahren bewährte Bauweise der Ibanez Soundgears genau richtig: schlanker Hals, leichter Griffbrettradius, ausgewogenes Gewichtsverhältnis. In Verbindung mit dem Material einfach entspannend für "Hand und Auge" (und Rücken).

 

Und selbst die fünfte Saite fällt kaum auf, mir kommt die enge Saitenführung entgegen - es lässt präzises Spielen zu, wenn auch ein wenig Übung nötig ist.

"Elixir" für die Finger

Nun habe ich in letzter Zeit nicht mehr so viel Bass gespielt, daher "stolpern" die Finger gerne mal über die Saiten (da ist der Kopf dann schneller als die Finger). Was aber wirklich gewöhnungsbedürftigt ist, das sind die aufgezogenen Saiten von Elixir, die mit einer Beschichtung - wohl eine Art GoreTex - versehen sind. Da kommt zum Stolpern auch noch rutschen... Die fühlen sich richtig glitschig an. Mal sehen, ob man sich daran gewöhnt.

 

Die Idee ist ja nicht schlecht, soll es doch die Lebensdauer verlängern, da sich die Saiten nicht mehr so schnell mit Schmodder zusetzen. Aber das Spielgefühl ist schon anders. Geschmackssache: ich bleibe da mal offen und entscheide mich später. Zumindestens schohnt es die Fingerkuppen.

Dazugelegt... und direkt in den Müll

Ibanez legt noch einen Gigbag, Gurt und Kabel dazu... Der Gigbag ist noch in Ordnung, wenn auch nicht sonderlich gepolstert. Aber Gurt und Kabel sind ein Witz - das billige Zeug können sie gerne behalten und dafür dem Bag ein ausreichendes Polster spendieren. Also Bag ins Regal, Kabel und Gurt in die Tonne.

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