Mixen mit der Maus? Auch genervt? DAW Controller Qcon Icon

Motorengetriebener DAW Controller für "zu Hause"... da kommt nicht viel zurück, ruft man mal in den Anbieter-Wald. Entweder viel zu teuer (Mackie Control...) oder aber preiswert und deutlich eingeschränkt (Behringer  BCF) - vor allem aber häufig halbherzig, da kostenoptimiert. Es ist sicher auch ein guter Ansatz, nur einen Fader mit Bedienelementen drumherum anzubieten - aber: das hilft doch nicht wirklich... Im preislichen Mittelfeld taucht nun ein Anbieter mit einem Trumm von Controller auf: Icon Qcon. Mir gefällt er.

DAWs sind mittlerweile enorm leistungsfähig - und bieten in Bezug auf die Ergonomie klare Ansätze. Sowohl von der Grafik, dem Workflow und - durch die Prozessoren und Monitorauflösung bedingte - übersichtliche Arbeitsflächen. Das hat aber auch zu einer deutlich erhöhten Anzahl an veränderbaren Parametern geführt, die alle mit der Maus zu bedienen sein wollen. Das macht nur bedingt Spaß...

 

Mir fehlt gerade bei den häufig "aus-dem-Bauch-raus-Dingen"  der echte Regler/Knopp/Taster. Das bietet zwar - eingeschränkt - mein ZOOM R24, aber der "total recall" mit permanentem Feedback fehlt. Das Nachführen der Reglerstellung, wenn dann mal die nächsten Kanäle (9+...) aufgerufen werden, ist absolut notwendig, vor allem beim Abmischen.

Im Grunde gibt es nur zwei Optionen, wenn man nach so einem Controller schaut: billig oder sauteuer.

Die zwei häufigsten Vertreter im Homerecorderbereich sind wohl nach wie vor der Behringer BCF 2000 und der Mackie Control Universal (MCU, mittlerweile als Pro Version). Der Behringer war zu seiner Zeit der erste wirklich erschwingliche Controller mit Motorfadern - mittlerweile sehr preiswert, aber auch aus der Zeit - und ist damit ein deutlicher Kompromis in Bezug auf Qualität und Ausstattung, verglichen mit einer MCU. Es fehlt ein Display, Master Fader, Jog Wheel und die berührungsempfindlichen Fader. 

 

Das Problem mit der MCU (ca. 1.300€ zZt.)  ist der 8-9 fache Preis eines Behringers (ca. 150€ zZt.), dafür ist das Teil nahezu komplett und Quasistandard. Man kann natürlich den Behringer mit einem Frontier Alphatrack (~220€) zusammen an den Rechner hängen, um die fehlenden Features auszugleichen - ein kruder Kompromiss. Meiner überhaupt nicht.

Irgendwie aus der Zeit, irgendwie kaum Nachfolger...

Mittlerweile ist der BCF auch schon wieder 5 Jahre alt - was hat sich in der Zeit alleine auf dem Feld der DAWs getan, von Hardware ganz zu schweigen!  Der erwähnte "Single track" Controller von Frontier - Alphatrack -, wie auch dessen "Vorgänger" Tranzport (den ich seinerzeit wegen der drahtlosen Anbindung eine Zeitlang genutzt habe) gilt vielen als  Alternative - aber Mixen kann man damit gar nicht! Ein Track auf einmal, und die Hauptsteuerung der DAW... das reicht gerade mal für einsame Aufnahmesessions. Für mich war das nie eine Alternative... und die MCU immer noch viel zu teuer. 

Was wäre da noch?

 

Die Kombinationen aus Audiointerface/Controller, obwohl häufig mit weiteren coolen Features, wie mein ZOOM R24 - bieten nicht immer die Möglichkeit der freien Auiointerfacewahl oder eben nicht den Motorfader und das nervt schnell, wenn man mehr als 8 Tracks mischt - und genau das ist ja bei heutigen DAWs und Rechenpower gang und gäbe. Auch wenn andere Anbieter als gerade Mackie noch Controller anbieten - auch zu guten Preisen - so sind diese doch meist auf eine Software oder Plattform ausgerichtet.

 

Andere sind eher für dickere Budgets und Profis gedacht und nicht für den schmallen Geldbeutel eines Hobbyrecorders.

Das Teil: Qcon Icon. Das Pult.

Nun kommt Qcon. Behrührungsempfindliche Motorfader, LCD Display, Jog Wheel und Mackie Control Emulation - unter 500€. Ist irgendwie das Teil "dazwischen". Vor allem für Homerecorder - wenn das Behringer zu wenig und der Mackie zu viel ist (vor allem bei einem normalen Homerecorderbudget).

Apropo zu viel: was man da bekommt, ist schon ein Trumm. 54 x 49 Zentimeter und ca. 7 1/2 Kilo schwer - mit seiner großzügigen Aluoberfläche nix für den Schreibtischrecorder. Das Teil schleppt man nicht rum, das sollte schon am Lieblingsmixplatz stehen bleiben. Aber das ist gar nicht schlimm (ich mix ja nicht im Garten...) und die Fläche gibt Platz für die Finger: das hat schon Konsolenkomfort.

 

 

Was wirklich sinnlos raumgreifend wirkt ist der hintere Teil: hier gibt es einen Erweiterungsschacht für eine optionale Audioschnittstelle. Davor das Display, welches sich stufenlos in der Neigung verstellen lässt (cooles Detail!). Das Teil "verschenkt" also irgendwie viel Platz in der Tiefe (zumal auch nach "unten" eine Art Kasten hängt) - das Ganze wird aber interessant, wenn die Schnittstelle entsprechend bestückt wird. Aber: man braucht schon Platz...

 

Entgegen dem Trend, Geräte immer kleiner zu machen (übrigens auch gegen meinen Trend, alles flexibel und beweglich zu halten), hat das Gerät einen deutlichen gummifußbestückten "Footprint". Aber gerade beim Mixen gibt das solide Gehäuse ein gutes Gefühl.

Einschub...

 

Jetzt gibt es die "Aufrüstung": Icon Qcon EX. Einfach weitere 8 Motorfader mit Channelcontrols, kaskadierbar auf drei Geräte: damit wären 32 Channelfader möglich. Ich habe einen davon. Und nun 16 Channelfader.

Wenn auch die Verschraubung des Erweiterungsschacht etwas wacklig scheint (bei mir ist eine der Schrauben schon "sauer" gedreht...) und auch da das Metall des Gehäuses etwas weich wirkt - Fader, Endlosdrehregler und Druckknöpfe sind passgenau und sauber eingepasst. Nichts klemmt oder schleift. Ok, die Drehregler in schlichtem weiß wirken einfach billig (werde ich vielleicht mal tauschen...), so kann man sie aber sauber bedienen. Sie laufen gerastert, was ich aber ganz gut finde.

 

Die Taster haben einen fühlbaren Druckpunkt und sind aus einem angenehmen weichen Gummi - bieten fast NI Maschine Feeling - und sind entgegen der Darstellung auf Icon's Website einfarbig und leuchten, wenn aktiviert. Unterschiedlich farblich. Und sie haben Platz auf dem Pult - es ist eigentlich unmöglich, ausversehen falsch zu drücken.  

 

Das Jog Wheel hinterlässt einen zweideutigen Eindruck - es tut seinen Dienst, wirkt aber auch etwas billig. Man muss sich gewöhnen - es wirkt mir "zu leicht". Ebenso die Fader - die wirken materialtechnisch auch etwas "leicht", vor allem, wenn der Rest der Hand auf der massiven Oberfläche verweilt. Aber sie machen genau das, was sie sollen - und das Ganze ist keine Konsole für den Livebetrieb, so dass solcherart Robustheit nicht wirklich nötig ist. Apropo: die Faderpotis sind von ALPS, also von bester Qualität.

 

Was mir fehlt, ist eine visuelle Rasterung der Faderwege (wo ist 0?), habe also mit einem Bleistift entsprechend Markierungen auf der leicht rauhen Aluoberfläche gemacht. So ließ sich auch recht schnell eine "Kalibrierung" auf die "0" von Reaper durchführen. Alle anderen Beschriftungen sind ok und lesbar - und eher spärlich...  Aber ok - mitgeliefert werden übrigens Schablonen für die Hauptbedienungselemente für Ableton Live, Samplitude und Logic Pro. Aufgedruckt ist die Bedienung für Cubase/ Nuendo. Muss ich mir für Reaper noch was einfallen lassen - welches sich übrigens (mit leicht unterschiedlichen Tastenbelegungen) in jedem Modus bedienen lässt. Da wir mittels Midibefehle (Mackie Control Protokoll, ProTools HUI Protokoll soll noch mit einem Update irgendwann kommen) mit der DAW kommunizieren, lassen sich hier die entsprechenden Aktionen umprogrammieren.

 

Für was gibt es was?

Qcons Bedienoberfläche ist grob in drei Bereiche aufgeteilt. 

 

Mixersection


Der Mixerbereich bietet 8 Fadertracks, pro Track 5 Drucktaster (Record, Solo, Mute, Select, Monitor oder je nach DAW belegt) und einen Endlosregler. Der Masterfader befindet sich rechts davon. Jeder Fadertrack hat eine kleine LED oben, welche leuchtet, wenn der Fader berührt wird und sich im "Bewegungsmodus" befindet. Schön wäre auch noch eine "Overloadanzeige", da das Display das auch nicht bietet. So muss also doch noch auf den Monitor geschaut werden. 

 

Fader: oben auf den Reglern ist eine berührungsempfindliche Fläche, nur wenn diese berührt wird, dann lässt sich der Pegel ändern. Wird diese nicht berührt, dann fährt der Regler in die Ausgangsposition zurück. Somit verstellt sich nichts mal eben "aus Versehen". Der Sensor reagiert ohne Verzögerung, auch Faderänderungen zeigen kaum eine Latenz, beidseitig (Fader <> DAW). Damit lassen sich ganz einfach perfekte Automationen fahren.

Schaltet man durch die Faderbänke (also die nächsten 8 Tracks) so ist auch hier die Reaktion schnell und ohne Probleme gegeben, die Fader fahren mit einem kurzen leisen "Klack" in ihre jeweilige Position.

 

 

Editsection

 

Rechts davon liegt der "Bearbeitungsbereich" mit Track Control, Display Mode, Effects, File/Automation - abhängig von der ausgewählten DAW. Hier liegen dann auch eben die entsprechenden Schablonen drüber. Ausserdem können hier Funktionen des Qcon selber (Deaktivierung der Motorfader, Timebase etc.) angepasst werden. 

Ebenso findet sich hier ein Taster "lock", der schlicht die Fader auf die eingestellte Position festnagelt - und somit ein versehentliches Verändern eines fertigen Mixes verhindert. Gar nicht mal so dumm gedacht! Neben dem "lock" Taster sind noch zwei weitere LEDs, um Midi in und out zu signalisieren.

 

Zu guter Letzt gibt es hier auch noch die F1 - F8 Tasten, die durch den vorhandenen "Shift" Taster 16 frei zuweisbare Aktionen zugeordnet werden können. In Reaper zBs. lassen sich so entsprechende Marker anspringen.

 

 

Transportsection

 

Eigentlich wie überall... Rechts unten sind die typischen Transportfunktionen zu finden, Automation, Marker und das Jog Wheel. Links vom Jog Wheel (mit einem eigenen "Scrub" Taster) liegen Navigations-/Zoomtaster. Echt schräg ist, das Aufnahme- und Stoptaster miteinander vertauscht sind - Aufnahme links, Stop rechts, was mich auch nach Stunden immer noch verwirrt.

 

Drumherum und dahinter

Oben dann thront das hintergundbeleuchtete LCD Display, über die gesamte Breite gezogen. Es böte recht viel Platz für Informationen und Parameter wie zBs. den aktuellen Timecode. Leider finde ich die tatsächlich mögliche Information recht spärlich - da auch die Buchstaben recht groß dargestellt werden, musste ich mir ein paar sinnvolle Trackbezeichnungen angewöhnen: laufen doch auch die Tracknamen "ineinander" und lassen sich nur schwer voneinander abtrennen. Aber Timecode geht. Und die Anzeige, welchen "DAW-Mode" man fährt...

Ausserdem wäre eine - fallweise - Darstellung des Pegels, zumindestens der Overload einen Channels, sehr hilfreich. Vielleicht folgt ja irgendwann ein Firmware-Update...

 

[Apropo Firmware: es gibt ein kleines Tool und einen Schalter am Pult selber, der es möglich macht, Updates einzuspielen - also es gibt noch Platz für mehr "Features". Mal sehen, wie beweglich Qcon da ist. Leider kann man da nicht viel abschätzen, die Infos der Website und diese selber wirken eher wie eine Hobbyseite eines Webbastlers].

 

Das Display kann im Ganzen geschwenkt werden um immer den optimalen Blickwinkel zu bieten: ein wirklich kluges Detail. Ob man vor dem Pult sitzt oder steht, es kann ganz einfach angepasst werden - und sieht dadurch recht professionell aus.

 

Wie erwähnt, hinter der "Displayklappe" ist viel leerer Platz mit dem abschraubbaren Deckel.

Als Erweiterungsschacht für ein optionales Audiointerface gedacht (Umix 1008 plug-in - würde es natürlich eine interessante Option eröffnen, da auch an der Vorderseite des Pults zwei durch dieses Interface gespeiste regelbare Kopfhöreranschlüsse liegen. Das wäre dann wirklich eine interessante "all-in-one" Lösung. Unten habe ich mal das "Schemabild" aus dem Handbuch genommen, man ahnt, was es damit auf sich hat. Interessant... Leider habe ich nichts nennenswertes über das Interface gefunden...

 

An der Rückseite befinden sich zwei Buchsen für Fußschalter (Punch-In...), der USB-Anschluß, Strom (externes Netzteil, dies aber GsD mit Einzelstecker und nicht Steckergehäuse!) und ein Ein/Ausschalter. Kein Midianschluß - für mich aber verschmerzbar, den bietet ja schon meine NI Maschine.

Verbunden und los

Cool ist: einfach anschließen und los, es muss kein Treiber installiert werden. Auf dem Pult die Emulation auswählen, die Einstellung in der DAW: einfach "Mackie Control auswählen und schon fahren die Fader in ihre Stellungen.

Das ist echt ein Vorteil, wenn die Einzelteile die gleiche Sprache sprechen! 

Wie erwähnt, Reaper wird nicht nativ unterstützt, aber die Hauptfunktionen sind sofort einsatzbereit - den Rest habe ich mir selber definiert. Und die Schablone bastel ich mir auch noch... 

 

Obwohl ich bis dato keine Erfahrungen mit solcherart Controllern hatte - es ist intuitiv und macht sofort Spaß.

Fazit

Echt klasse, genau das, was ich erwartet hatte. Und, obwohl ein raumgreifendes Teil, für das Mixen eigentlich genau richtig - denn dann will ich kein Gefummel mit kleinen Bedienelementen, Faderchen und dreifach belegtem Minitastern. 

 

Die Oberfläche ist aus massivem Alu, keine Ecken, Rifflungen oder Kanten stören diese, es wirkt schnörkellos und konsequent auf einen Zweck ausgerichtet: Mixen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Das Gehäuse selber wirkt etwas "weich" und sollte auch nicht zu ruppig behandelt werden, ist aber aus Metall und zweckgerecht. Das Ding will auf einer großen Fläche stehen - und das soll es auch. Verarbeitung ist gut, kann aber "gefühlstechnisch" nicht mit der NI Maschine mithalten, die für mich in Bezug auf Verarbeitung und Materialwahl das Optimum darstellt. Das ist dann doch noch eine andere Liga.

Aber hier gilt der Blick auf die Alternativen und die sind entweder zu billig oder viel zu teuer. Daher ist das Qcon für mich ein sehr guter Kompromis und macht das, was es soll.

 

Nur eines fehlt mir wirklich - ein nervendes Detail: warum gibt es keinen "OK"-Taster? Jedesmal wenn die DAW eine Bestätigung will, zum Beispiel nach einer Aufnahme die Aufforderung zum Speichern, muss zum Keyboard oder Maus gegriffen werden. Das stört den Arbeitsfluss.

Optionale Audioschnittstelle

Pult mit Schnittstelle
Pult mit Schnittstelle

Das optionale Audiointerface bietet (laut Icon; Angaben beziehen sich auf ein eigenständiges Interface - denke aber, das Plugin bietet diesselben Leistungen):

- 24-Bit 96/192KHz 10-In/8-Out USB Recording Interface

- 8x6 analog I/O full duplex recording and playback

- 8xMIC/Instrument preamps with individual gain control and phantom power

- 6 analog outputs on “Output 1/2”, “Output 3/4” & “Output5/6” channels

- 2xheadphone output with assignable source and individual volume control (Vorderseite Pult)

- S/PDIF I/O on RCA coaxial connectors

- 1 x 1 – 16 channel MIDI I/O

- Supports DirectSound, WDM and ASIO2.0

- Compatible with Mac OS (Intel-Mac) and Windows XP, Vista (32-bit/64-bit) &

- Windows 7 (32-bit/64-bit)

- Full duplex, simultaneous record/playback

 

 

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Kommentare: 9
  • #1

    flo (Sonntag, 07 August 2011)

    super review, danke

  • #2

    Andy (Freitag, 16 September 2011 11:05)

    Danke für die gute Review, vor allem, da das Qcon noch nicht sonderlich verbreitet zu sein scheint. Könnte was für die Weihnachts-Wunschliste werden ;-)

  • #3

    Floyd Groener (Samstag, 17 September 2011 20:36)

    Hallo Andy, in der Tat verwunderlich, da das Preis-Leistungsverhältnis echt passt. Bin nun schon ein paar Wochen damit unterwegs und es ist wirklich cool damit zu arbeiten. Es macht das Abhören und Mixen zu einem entspannten Part. Das einzige, was mir zur Zeit (plötzlich) etwas Ärger macht, ist die Midisteuerung, heißt das "Umprogrammieren" einiger Knöppe. Ich bekomme jetzt immer wieder IO-Fehler angezeigt - aber es geht im Grunde auch ohne große Anpassungen.
    Alles in allem bin ich sehr zufrieden - und es sieht auch gut aus in meinem Ministudio.

  • #4

    Dennis (Dienstag, 20 September 2011 11:38)

    Wow echt super Review, DANKE dafür.

    War mit vorher nicht ganz sicher, aber nach dem Thread im Cubaseforum (- https://www.steinberg.net/forum/viewtopic.php?f=82&t=12245 -) und dem test hier bin ich nun doch sicher dass das Teil das Richtige für mich ist.

    Hab echt schon ewig drauf gewartet meinen Workflow -bezahlbar- zu verbessern. Meine einzige Hoffnung ist nur, dass die Jungs von ICON so viele von den Dingern verkaufen, dass sie bald eine Fadererweiterung rausbringen. also so ein +8Fader Ding wie bei Mackie. Glaube aber schon das so ein Ding kommt.

    Wundere mich echt schon seit Jahren warum kein Nachfolger für den Tascam 2400 Controller kommt. Das war einfach das optimale Ding.

    Beste Grüße aus Oldenburg
    Dennis

  • #5

    sonicflash1980@yahoo.de (Mittwoch, 12 Oktober 2011 01:41)

    Haha, ich heisse auch Dennis, klein ist die Welt.

    SUPER REVIEW! Danke dafür, war echt amüsant! Und in vielen Dingen sprichst du mir aus der Seele. Ich finde es gelinde gesagt zum ko**** das es immernoch KAUM vernünftige DAW/MIDI-Controller für SemiPro/Hobbyleute gibt, die BEZAHLBAR sind. Und damit meine ich bezahlbar.

    Mackie + 2 Erweiterungen = 3000 Euronen? Oder so in dem Dreh? Ticken die noch ganz richtig? Behringer BCF2000 = WAR cool, aber es fehlt dann einfach doch an zu vielen Ecken.

    (Es ist mir immernoch schleierhaft warum Behringer so BLÖDE war die B-Control Serie nicht weiterzuentwickeln. Das BCF2000 war doch wohl ein "Superseller" oder etwa nicht???) Grrrr.......)

    Oder das Tascam2400, genau, einfach klasse. Aber mittlerweile hätte ich schon gerne die Info, welcher Fader denn WELCHEN Kanal steuert (LCD) und vielleicht auch mal ein paar Levelmeter / Meterbridge. Was zum Henker ist so schwer daran.

    Ich würde am liebsten meinen eigenen DAW-Controller basteln, der genau ALL Das liefer und für einige Euronen zum Verkauf anbieten. Oh man, ich würde mir ne goldene Nase verdienen.

    Blöd nur, das es so einfach ja nicht geht :-(

    Wie auch immer, hoffentlich machen die ICON Jungs was großes daraus. Stimmt, die Webseite wird sehr amateurhaft. Und wenn ich ehrlich bin spricht mich das Icon Design auch nicht wirklich an. Zu nackisch :)

    Gruß aus Berlin
    Dennis

  • #6

    Musician (Sonntag, 27 Mai 2012 11:32)

    Danke für die Review!Sehr hilfreich, da ja jetzt die neue Pro Variante mit Erweiterungsmöglichkeiten demnächst auf den Markt kommt!

  • #7

    Floyd Groener (Sonntag, 27 Mai 2012 19:17)

    Hi Musician,. Jepp. Ärgerlich genug, der Pro bringt ein paar Dinge mit, die ich gut finde.. .Trotzallem werde ich mir das EX bestellen und den Mixer entsprechend erweitern und den normalen Mixer weiter nutzen.

  • #8

    Floyd Groener (Montag, 10 September 2012 20:58)

    Habe mir eine Erweiterung (Ex) geholt. Jetzt habe ich 8 weitere Channelfader und Controls. In der Tat bietet er ein wenig mehr (wie auch der Pro), unter anderem eine Levelanzeige per LED neben dem Fader. Ganz hilfreich - ich lege jetzt meine Busse auf die ersten 8 Channels und nutze den normalen Mixer für die Einzelinstrumente. Somit habe ich die Busse im permanenten Zugriff...

  • #9

    Floyd Groener (Dienstag, 23 Oktober 2012 20:06)

    Übrigens habe ich mittlerweile die DAW gewechselt und verwende den Qcon (plus dem EX) mit Presonus Studio One. Funktioniert, wenn auch etwas anders als mit Reaper, aber grundsätzlich ist es perfekt zum Mixen. Leider bleiben nach wie vor viele Buttons unbenutzt - durch die Einbindung mit dem Mackie Control Protokoll - da lässt sich nicht viel machen. Vielleicht verbreitet sich das Teil noch genug (mittlerweile gibt es einige Kommentare bei Thomann, bin also nicht mehr gefühlt alleine) und jemand bastelt da mal ein funktionierendes Mapping mit S1...
    Habe mittlerweile auch neue Faderknöpfe, diese sind komplett berührungsempfindlich und vereinfachen die Arbeit. Übrigens hat Qcon bei dem EX und dem Nachfolger Pro diese Knöpfe auch geändert. Und Aussteuerungs-LEDs spendiert... Das ist wirklich hilfreich!

...ein paar Songs

Floyd Groener

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